Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Geschichte

Die Ursprünge der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät reichen weit in die vergangenen Jahrhunderte zurück. Die hallesche Universität war 1727 die erste deutsche Universität mit einer Professur für Ökonomie-, Polizey- und Cammersachen.

Auf dem Gebiet der Ökonomie haben sich hallesche Gelehrte einen Namen in Deutschland und über die Landesgrenzen hinaus gemacht. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang Heinrich Jakob, ein Mitbegründer der Finanzwissenschaften, Gustav Schmoller und Johannes Conrad, zwei führende Mitglieder des 1872 in Halle gegründeten "Vereins für Socialpolitik", einer wissenschaftlichen Vereinigung, der auch heute noch die meisten volkswirtschaftlichen und auch zahlreiche betriebswirtschaftliche Hochschullehrer Deutschlands, Österreichs und der deutschsprachigen Schweiz angehören.

In der Weimarer Republik wirkten in Halle an der 1914 gegründeten Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät u.a. Heinrich Waentig, verdienstvoller Initiator der bis heute bedeutsamen "Sammlung sozialwissenschaftlicher Meister" im Gustav-Fischer-Verlag, oder Ernst Grünfeld, der das "Seminar für Genossenschaftswesen" - das einzige seiner Art in Europa - ins Leben gerufen hat.

Am 7. Juni 1951 erfolgte die Gründung einer eigenständigen Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, später "Sektion Wirtschaftswissenschaften".

1991 wurde unter Leitung des Gründungsdekans Prof. Dr. Dr. h.c. Gerhard Schmitt-Rink mit dem Neuaufbau der Fakultät begonnen. Sie wurde am 05. November 1993 neu gegründet.

Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät ist bemüht, an Traditionen anzuknüpfen und hat deshalb neben dem traditionellen volkswirtschaftlichen Standbein auch auch ein Standbein in der Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik sowie im Wirtschaftsingenieurwesen geschaffen.

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